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12.01.2004
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Innovations-Debatte: Trotz Maut-Problemen sieht Bitkom in der Verkehrstelematik großes Zukunftspotenzial – Gesundheitskarte kann Milliarden einsparen, ist aber eine Mammutaufgabe
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Angesichts der von der Politik angestoßenen Innovations-Debatte hat Willi Berchtold, Präsident der IT-Branchenverbandes Bitkom, im Gespräch mit der COMPUTER ZEITUNG gefordert die Forschungsetats zu überprüfen: „Sind die auf Innovation ausgerichtet oder bloß in Richtung Basisforschung, die nicht in Produkte mündet?“, so Berchtold. Ferner hat er die vier strategischen Fortschrittsfelder der Informations- und Kommunikationstechnik benannt. Neben Breitbandtechnologien zählt er die nächste Mobilfunkgeneration UMTS dazu. „Denn auf dieser Basis wachsen die beiden Wachstumstreiber unserer Branche zusammen: Mobilfunk und Internet.“
Ferner sieht er in der Verkehrstelematik ein großes Innovationspotenzial, trotz der Startschwierigkeiten des Maut-Projekts. „Wenn die Probleme mit der Maut einmal gelöst sind, dann werden wir in Deutschland froh sein, über so eine innovative Zukunftstechnologie zu verfügen“, betont Berchtold gegenüber der COMPUTER ZEITUNG. Schließlich sei die Maut nur ein kleiner Teil dessen, was einmal alles möglich sein werde.
Das vierte Innovationsfeld sei die Medizintelematik. Mit der für 2006 geplanten Gesundheitskarte und dem elektronischen Heilberufeausweis könnten im Gesundheitswesen jährlich bis zu 1,3 Milliarden Euro eingespart werden. Voraussetzung dafür sei allerdings eine ganzheitliche IT-Architektur bei Ärzten, Krankenhäusern oder Kassen. „Das ist eine Mammutaufgabe, die die Regierung nur in engster Kooperation mit der Industrie schultern kann“, warnt Berchtold davor, das Projekt zu unterschätzen. Kontakt: Anke Biester, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Armin Barnitzke, Stellv. Chefredakteur COMPUTER ZEITUNG
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