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07.06.2004
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IT-Verantwortliche in Unternehmen dürfen Finanzrichtlinien nicht ignorieren – Experten warnen aber vor Panikkäufen
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Gesetzliche Vorgaben wie Basel II oder der amerikanische Sarbanes-Oxley Act (SOX), die für mehr Finanztransparenz in Unternehmen sorgen sollen, treiben derzeit Firmenleiter und Finanzchefs um. Aber nur ein Fünftel aller IT-Verantwortlichen glaubt, dass das Thema auch die Datenverarbeitung betrifft, berichtet Mike Davis von der Unternehmensberatung Butler Group gegenüber der Computer Zeitung. „Doch der IT-Chef darf sich keinesfalls beruhigt im Sessel zurücklehnen.“
Denn um die finanziellen Risiken eines Unternehmens transparent zu gestalten, ist die Unternehmenssoftware (ERP) ebenso gefragt wie Data Warehouses oder Business-Intelligence-Lösungen zur Datenanalyse. So schätzt die Meta Group, dass SOX zu 70 Prozent eine IT-Angelegenheit ist. Und die Butler Group geht davon aus, dass Unternehmen 20 Prozent auf ihr IT-Budget aufschlagen müssen, um die Gesetzesanforderungen – im Branchenjargon „Compliance“ – zu erfüllen.
Dies wittern natürlich die IT-Hersteller, die mit „Compliance“-Argumenten derzeit massiv auf Kundenfang gehen. Wolfgang Franklin vom Entscheider-Netzwerk CIO-Forum warnt seine Kollegen allerdings vor Schnellschüssen: „Auf keinen Fall sollten IT-Chefs den Softwareherstellern auf den Leim gehen und blind Compliance-Tools kaufen.” Für viele Unternehmen, die ihre IT auf der Höhe der Zeit haben, sei dies ohnehin nichts grundlegend Neues. Kontakt: Anke Biester, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Armin Barnitzke, Stellv. Chefredakteur COMPUTER ZEITUNG
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