 |
|
 |
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
Publikationen |
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
Events/Seminare |
|
 |
|
|
 |
 |
 |
Corporate Publishing |
|
 |
|
|
 |
 |
 |
Medienproduktion |
|
 |
|
|
 |
 |
 |
Shops |
|
 |
|
|
 |
|
|
|
 |
|
 |
 |
|
27.04.2005
|
natur+kosmos: Kamelrennen - Misshandelt und missbraucht, Kinder reiten um ihr Leben
|
 |
Sie leiden Hunger, werden misshandelt, missbraucht und riskieren bei jedem Rennen ihr Leben. In den Vereinigten Emiraten und anderen Ländern gibt es immer noch Kinderjockeys, obwohl es seit über 20 Jahren verboten ist, Kinder bei Kamelrennen einzusetzen. Die Zeitschrift natur+kosmos berichtet in ihrer Maiausgabe über einen institutionalisierten Kindesmissbrauch im großen Stil und zeigt Fotos, die der Autor des Beitrages heimlich vor Ort aufgenommen hat.
Die meisten der rund 8.000 kleinen Jungen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Kamelrennen als Jockeys eingesetzt werden, sind nicht älter als vier oder fünf Jahre. Sie stammen aus Pakistan, Indien, Sri Lanka und Bangladesch und wurden von Menschenhändlern ins Land gebracht. Viele von ihnen wurden ihren bitterarmen Eltern mit falschen Versprechungen abgekauft, andere einfach entführt. Die Bedingungen unter denen die Kinder in den Trainingslagern der Rennställe leben, sind erschreckend. Sie beginnen morgens um drei Uhr mit der Arbeit. Tritte und Schläge gehören zu ihrem Alltag. Damit die Kinder nicht zu schwer werden – eine Kameljockey sollte nicht mehr als 25 Kilogramm wiegen – ernähren sie sich vor allem von kalorienarmen Keksen. Und vor den Rennen bekommen sie oft gar nichts mehr zu essen. Kontakt: Andrea Voegele, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
|
|
|
 |
|
|
|
|