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30.09.2005
natur+kosmos: Hormonalarm - Umweltchemikalien beeinträchtigen die männliche Fruchtbarkeit
Umweltchemikalien stören den Hormonhaushalt von Mensch und Tier. Vor allem Fische leiden unter den Substanzen. Wie die Zeitschrift natur+kosmos in ihrer Oktoberausgabe berichtet, haben immer mehr Männchen deformierte Geschlechtsteile. Im Thuner See in der Schweiz, aber auch in England haben Angler unterhalb von Kläranlagen transsexuelle Fische gefangen. In hessischen Yachthäfen gingen Barsche mit vergrößerten Hoden ins Netz. Für den Menschen sind das Alarmsignale, denn Fische gelten als Frühwarnsysteme.

Unter dem Verdacht hormonaktiv zu sein, stehen insgesamt 553 Substanzen, die derzeit in einem Forschungsprogramm der Europäischen Union untersucht werden. Hormonpräparate, Weichmacher und Pestizide könnten nämlich auch dafür verantwortlich sein, dass die Pubertät von Mädchen immer früher einsetzt oder die Spermaqualität von Männern nachlässt.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Peter Hergersberg
Redaktion natur+kosmos
pit@natur.de
Telefon: 089 45616 224

Kontakt: Martin Schäfer
Telefon: 0711 7594 460, Konradin Verlagsgruppe, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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